Eine goldene und drei bronzene Medaillen für Württemberg
Vom 31. Mai bis 7. Juni 2026 trafen sich 578 Starterinnen und Starter (203 Damen, 375 Herren) aus allen 18 Landesverbänden im Felix Bowling in Ludwigshafen zu den Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen, Senioren und Versehrten. Württemberg reiste mit 16 Aktiven im Einzel und zehn Trios an – und kehrte mit vier Medaillen zurück: einmal Gold und dreimal Bronze. Damit belegt der WKBV Rang fünf im Medaillenspiegel.
Zur Erinnerung an den Modus: Im Einzel spielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zweimal sechs Spiele. Die vier Pinbesten jeder Klasse zogen ins Halbfinale ein, in dem Platz 1 auf Platz 4 und Platz 2 auf Platz 3 traf. Die beiden Sieger spielten den Titel aus, die Verlierer erhielten gemeinsam Bronze. Im Trio qualifizierten sich die besten sechs Teams aus 24 Vorrundenspielen für eine Finalrunde über weitere vier Spiele; gewertet wurde das Gesamtergebnis aus 36 Spielen.
Einzel
Seniorinnen
Seniorinnen A
Manuela Hollenbach (BC Waiblingen) beendete die Vorrunde als Neunte mit 2.231 Pins (185,92er Schnitt) und fehlten damit 195 Pins auf den Halbfinaleinzug. Claudia Bolek (BC Waiblingen) kam auf Rang 24 mit 1.868 Pins (155,67).
Seniorinnen B – Bronze für Vera Stepper
Vera Stepper (Omega Ludwigsburg) legte mit 2.219 Pins (184,92er Schnitt, High 227) eine starke Vorrunde hin und zog als Dritte ins Halbfinale ein. Dort traf sie auf die spätere Vizemeisterin Martina Beckel (Hessen) und unterlag trotz eines 194er Spiels mit 0:2 – am Ende trennten sie nur 14 Pins über zwei Spiele. Bronze war der verdiente Lohn.
Auch Elke Brecht (Omega Ludwigsburg) war ganz nah dran: Als Sechste mit 2.120 Pins (176,67) fehlten ihr lediglich 44 Pins auf Platz vier.

Seniorinnen C – Bronze für Gabi Göbel
Gabi Göbel (SB Bietigheim) sicherte sich mit 1.997 Pins (166,42er Schnitt) als Vierte das letzte Halbfinalticket. Gegen die Vorrundenerste Beate Netten (Nordrhein-Westfalen) gewann sie das erste Spiel mit 171:165, musste sich dann aber mit 1:2 geschlagen geben – ebenfalls Bronze.


Am Sonntag, den 26. Juli 2026, ist Hendrik Motzer im Alter von 63 Jahren verstorben. Mit ihm verliert das württembergische Bowling einen Mann, ohne den unser Sportbetrieb über Jahrzehnte anders ausgesehen hätte.






